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Die Sache mit der Wut - Meine Wut und ich

Aktualisiert: 6. Juli 2023

... wir gehen schon lange Hand in Hand.⁠ Woher diese Wut kam, war mir lange nicht klar. Auch empfand ich sie immer als destruktiv, zerstörerisch. Sie kann alles und jeden mit in den Abgrund ziehen. Sie kann verletzen, kann kränken, kann beschämen.⁠ Als ich noch klein war, diente sie mir dazu, mich aus zu drücken. Leider wurde ich meist allein damit sitzen gelassen. Nicht selten fiel der Satz: "Martina bockt mal wieder". Und so wurde ich zumeist ignoriert, bis ich mich wieder "gefangen" hatte. ⁠ So habe ich schon recht früh gelernt, ich bin nicht geliebt, wenn ich so bin. Gelassen habe ich es dennoch nicht. ⁠ So steckt doch hinter der Wut vor allem eins: unbändige Kraft! Und die habe ich zum Überleben gebraucht. ⁠ Natürlich war mein Leib und Leben nicht physisch bedroht. Aber wenn einen die engsten Bezugspersonen im Stich lassen, dann braucht man vor allem eins: den Willen und die Kraft immer wieder aufzustehen, weiterzumachen.⁠ Das habe ich gemacht und tue es noch heute. ⁠ Heute verstehe ich meine Wut, als meinen alten Freund, der mein Überleben sichert. Er kommt mich gar nicht mehr so oft besuchen. Aber wenn er da ist, steckt hinter ihm aber immer eine sehr verletzte kleine 5-jährige Martina. Die lugt immer durch, wenn die Wut wieder weg ist. ⁠ Ich habe diesen Anteil noch immer nicht ganz akzeptiert. Aber ich bin milde mit mir geworden, wenn ich mal wieder wüte und tobe. Ich versuche niemanden, und besonders nicht mich, zu beschämen. Ich habe Mittel und Wege gefunden, sie konstruktiv einzusetzen. ⁠ Im 1:1 mit mir kann ich dir meine Alternativen zeigen. Schreib mir gerne eine Nachricht!⁠ Wie gehst du heute mit deiner Wut um? Siehst du sie als deinen Freund oder Feind?⁠ Schreib mir doch gerne einen Kommentar dazu.

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