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Über meine Auszeit im Retreat

Aktualisiert: 24. Okt. 2023

Erkenntnisse und Impulse für dich

 

Gerne möchte ich dir über meine Auszeit im Retreat am vergangenen Wochenende erzählen und welche Erkenntnisse ich für mich mitgenommen habe.

Vielleicht dienen sie dir als Inspiration dafür, es mir gleich zu tun.

Auch möchte ich die Fragen, die mich umtrieben gerne an dich weiter geben. Vielleicht möchtest du mir über deine Erkenntnisse berichten? Das würde mich sehr freuen.

 

Aber nun zu meinem Wochenende.

Ich war auf einem Retreat, direkt in meinem Heimatort. Schon lange hatte ich das auf meiner Bucket-List und so ist nun ein Rauhnachtswunsch von mir in Erfüllung gegangen.

Für meine erste richtige Auszeit nach der Geburt meines 2. Sohnes wollte ich allerdings nicht so weit wegfahren, geschweige denn über Nacht außer Haus sein (alle Muttis kennen das...). Und so kam das Retreat hier im Ort wie gerufen.

Erwartungen hatte ich tatsächlich keine. Ich wollte einfach eine gute Zeit haben, mir Gutes tun und die Natur genießen.

Es gab nicht gleich einen Opening Circle. So hatten wir Mädels vorab ein wenig Zeit uns kennenzulernen. Wie sich herausstellte, ist diese Form der Kontaktaufnahme gerade sehr entspannend für mich: neuerdings entdecke ich eine ziemlich krasse Aufregung in mir, wenn ich mich oder meine Arbeit vorstellen soll.

Der Begriff "Lampenfieber" beschreibt recht gut, was mein Körper da so mit mir macht - ich zittere, meine Stimme bebt, ich schwitze, kriege dolle Herzklopfen und muss mich arg konzentrieren, nichts Wichtiges zu vergessen.

Bei meinem ersten Frauenkreis, den ich selbst gehalten habe, hatte ich diese Aufregung auch. Obwohl ich alle Frauen kannte und sie mir wohlgesonnen waren.

Wo kommt das also her? Und tue ich mir Gutes, wenn ich mich immer wieder freiwillig in solche Situationen bringe und meinem Körper diesen Stress aussetze?

Ich habe eine Situation am Wochenende ausmachen können, in der ich erstmals Lampenfieber hatte. Damals war ich in der 7. Klasse und verlor bei einem Gesangsauftritt vor der gesamten Schule meine Stimme. Aber kann es das schon sein, oder steckt da noch mehr dahinter? Wann habe ich schon mal meine Stimme verloren? Da meine Symptomatik so stark ist, vermute ich einen Zusammenhang in meiner frühesten Kindheit. Diese Erfahrung hat mein Körper im impliziten, also "Körper"-Gedächtnis abgespeichert. Ich komme da also nur über Körperarbeit rann UND aber AUCH - HEILSAME Erfahrungen.

Als wir dann am Abend im Opening Circle saßen, konnte ich konzentriert den Frauen vor mich Lauschen, da ich nicht schon mit dem regulieren meines Stresses beschäftigt war. Als ich an der Reihe war, war da eine minimale Aufregung aber kein Lampenfieber. Ich schaute in die Augen von Frauen, mit denen ich zuvor schon angeregt gesprochen und auch gelacht hatte.

 

Hier nun mein 1. Impuls für dich:

Wo spürst du solche Trigger, die deinen Körper in einen solchen Stress versetzen?

Wie kannst du für eine heilsame Erfahrung sorgen, diesen Trigger nach und nach abzubauen, ohne über deine Grenzen zu gehen?

Am selben Abend bekamen wir die Aufgabe uns mit der Frau zusammen zu tun, die uns im Kreis gegenüber sitzt. Wir hatten jeweils 5 Minuten Zeit uns auszutauschen und sollten die Frau, die erzählt, ausreden lassen, möglichst keine Bemerkungen zum Gesagten machen, auch nicht Kopfnicken oder Aha´s oder mmmhh´s.

Die Impulsfrage lautete: "Was bedeutet Weiblichkeit für dich?".

Kreismitte

Mein erster Gedanke dazu war, dass ich meine Weiblichkeit mit der Fähigkeit verbinde, Leben zu schenken und mit dem selben Körper dieses Leben auch zu ernähren.

Der zweite Gedanke war, dass ich mit meinem Körper immer wieder hadere, weil er aussieht, wie er aussieht und das eben auch deswegen, WEIL er Leben geschenkt hat.


In diesem Augenblick wurde mir klar, wie hart ich mit mir ins Gericht gehe.

Diese beiden Polaritäten direkt gegenüber - Dankbarkeit, Leben zu schenken - Selbsthass, weil der Körper nicht den Wunschvorstellungen entspricht.

An die Schulter einer Circleschwester durfte ich meine Trauer darüber ausweinen.

Und nun frage ich dich. Was bedeutet Weiblichkeit für dich?

 

Am Folgetag haben wir uns zu einer weiteren Partnerübung mit anderen Frauen zusammengetan. Auch hier wurde uns wieder eine Frage mitgegeben. Wir hatten 10 Minuten Zeit, 5 Minuten, um die Frage umzuwälzen und 5 Minuten, die Erkenntnisse für sich nieder zu schreiben. Die Frage war: "Wonach sehne ich mich wirklich?" Ich ging besonders tief hinein. Schloß die Augen und spürte, wo meine Sehnsucht liegt. Neben all dem Materiellen, was ich mir herbeisehne, war es besonders eine Sache. Etwas, dass mich wehmütig werden lässt. Das Herz schwer werden lässt und die Augenlider von hinten mit Tränen füllt. Die Sehnsucht nach Frieden und Ruhe. Das Angekommen sein in mir. Das letzte Faß, dass man aufgemacht hat und den Boden sehen kann. Ich meine das Traumafaß, oder das Vergangenheitsfaß, dass teils bodenlos ist und welches sich verdoppelt oder vervierfacht, wenn man eins geföffnet hat. Und nun kommt mein letzter Impuls für dich und ich wünsche mir, du tust es mir gleich. Schließe deine Augen und frage dich, "wonach sehne ich mich wirklich?". Hör hin, fühle und spüre, welche Sprache dein Körper spricht. Wo wird es eng, wo wird es weit? Wo nimmst du das wahr? Wenn du deine Sehnsüchte aussprichst, was verändert sich in dir? Kannst du wirklich aufrichtig zu dir sein? Findest du deine Wahrheit in dir? Und wie fühlt sich diese Wahrheit wiederum in deinem Körper an? Magst du deine Erkenntnisse für dich notieren? Vielleicht möchtest du sie mit mir teilen?

Orakelkarten und Kokosschale mit Kakaorest

Ich konnte neben vielen herzerwärmenden Momenten mit meinen Retreatschwestern ebenso unbeschwerte Zeit in der Natur genießen. Ich saß am Rheinufer und beobachtete das Wasser, als ein Schwarm Störche über mich hinweg flog. Es waren sicher 20 Stück. Am Abend zog ich die Karte, die du oben siehst. Synchronizitäten... Darauf steht: Vertraue deinem Bauchgefühl. Der Blick von oben kann dir dabei helfen zu sehen, was dir bis jetzt verborgen geblieben ist. Ihr Thema ist: Unterbewusstsein, Glaubenssätze und Transformation. Ihre Fragen sind: Was bietet mir stets Orientierung? Wo fühle ich mich zu Hause? An welchen neuen Aspekten darf ich wachsen? Welche alten Themen präsentieren sich mir neu? Was mich an Fragen und Triggern an diesem Wochenende umtrieb, haben mir die Störche über mir angekündigt.

 

Ich habe heilsames erfahren, im Miteinander, im achtsamen Austausch mit den anderen Frauen. Ich wurde herzberührt und konnte sein, wie ich bin. Ich wünsche dir sehr, dass du eben solche heilsamen Erfahrungen machen kannst. Solche, die deine Trigger abbauen, deinem Körper zeigen, es ist sicher und so neue neuronale Netzwerke entstehen können, die mit eben diesen heilsamen Erfahrungen geprägt sind. Das wünsche ich uns allen!

Danke, dass du dir Zeit genommen hast, bis hierher zu lesen! Ich freue mich wenn wir in Kontakt bleiben 💞 Viel Liebes, Martina

 

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